Seit Beginn der Corona-Krise im März 2020 ist das gemeindliche Leben in der Auferstehungsgemeinde deutlich eingeschränkt. Gemeindegruppen und -kreise können z.Zt. leider noch nicht wieder stattfinden. Wir freuen uns aber, dass wir das gottesdienstliche Leben behutsam wieder aufnehmen konnten. Die vom Kirchengemeinderat beschlossenen Hygiene-Maßnahmen finden sich weiter unten auf dieser Seite.

#Hoffnungsläuten

Innehalten und Beten am Mittag

Die Bischöfinnen und Bischöfe der Nordkirche rufen zu einer nordkirchenweiten Aktion auf. In ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sollen mittags um 12 Uhr die Glocken läuten, ein Hoffnungsläuten und die Einladung zum Innehalten, zum Gebet.

Auch wir läuten fortan die Gebetsglocke der Auferstehungskirche jeden Tag mittags um 12 Uhr als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit.
Sie lädt ein:
Halte inne, denk an das, was dich tröstet und stärkt.
Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!

Wer hört, gehört schon dazu. Wir sind verbunden.

Glocken rufen Christinnen und Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet.
Die Gebetsglocke erinnert uns:
Es ist an der Zeit, sich zu besinnen auf das, was tröstet und stärkt und uns weiterträgt angesichts dieser globalen Krise.
Ihr Klang unterbricht den Tag - die Sorgen, die Angst, die Ohnmacht, das Grübeln, die Einsamkeit, die Überforderung.
Und ihr Klang erinnert uns: Wir gehören zusammen. Wir sind gehalten und getragen.

Hier finden sich Gebetsvorschläge für das Mittagsgebet.

Innehalten auf der Schwelle

Die Gebetsglocke der Auferstehungskirche läutet auch weiterhin jeden Abend um 18 Uhr. Damit markiert sie im Tageslauf den Übergang von der Geschäftigkeit des Tages zur Ruhe der Nacht. Gleichzeitig lädt sie auch ein, abermals einen Moment inne zu halten:
Um ein Gebet zu sprechen, vielleicht das Vaterunser.
Um Gott um seine Nähe und seinen Beistand zu bitten - für andere, auch für sich selbst.

Der Klang der Glocke auf der Schwelle zwischen Tag und Nacht ist immer auch ein Zeichen der Hoffnung, dass es weitergeht. Ihr Klang erinnert uns an die Geschichte in der Bibel, die vom Anfang aller Dinge erzählt:
Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein neuer Tag.

Hygiene-Maßnahmen während der Corona-Krise

Für die Feier von Gottesdiensten in der Auferstehungskirche gelten bis auf Weiteres folgende Hygiene-Maßnahmen:

  • Die Teilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegserkrankung (respiratorische Symptome jeder Schwere), von Personen, die mit COVID 19 infiziert oder an COVID 19 erkrankt sind, ist nicht zulässig. Ebenso dürfen keine Personen teilnehmen, die vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie I eingestuft wurden oder Kontaktpersonen der Kategorie II (Kontakt zu COVID-19-Fall innerhalb der letzten 14 Tage mit weniger als 15 Minuten face-to-face-Kontakt).
  • Vor der Kirchentür sind zur Einhaltung des Abstands von mindestens 2 Metern beim Anstehen auf dem Kirchhof entsprechende Bodenmarkierungen der Abstände angebracht. Die Kirchentür ist geöffnet, damit niemand beim Eintreten Türgriffe anfassen muss.
  • Von den Gottesdienstbesucher:innen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dazu können anstelle entsprechender Schutzmasken auch Schals oder Halstücher zur Bedeckung der Mund-Nasen-Partie verwendet werden.
  • Zwischen denen, die im Gottesdienst sprechen, und den anderen Menschen in der Kirche wird ein ausreichender Abstand von mindestens vier Metern eingehalten.
  • Auf den Gemeindegesang muss vorerst noch verzichtet werden. Sollte der Gemeindegesang zu einem zukünftigen Zeitpunkt wieder verantwortlich vertretbar sein, werden für den Gemeindegesang Liedblätter zur Verfügung gestellt.
  • Im Kirchenvorraum ist ein Handdesinfektionsmittelspender sichtbar an der Wand neben dem Emporenaufgang montiert. Jede:r Gottesdienstteilnehmer:in muss sich vor Betreten des Kirchraumes die Hände nach den Empfehlungen des RKI desinfizieren.
  • Am Eingang müssen die Kontaktdaten aller Gottesdienstbesucher:innen erfasst werden, um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können.
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