#Hoffnungsläuten

Innehalten und Beten am Mittag

Die Bischöfinnen und Bischöfe der Nordkirche rufen zu einer nordkirchenweiten Aktion auf. In ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sollen mittags um 12 Uhr die Glocken läuten, ein Hoffnungsläuten und die Einladung zum Innehalten, zum Gebet.

Auch wir läuten fortan die Gebetsglocke der Auferstehungskirche jeden Tag mittags um 12 Uhr als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit.
Sie lädt ein:
Halte inne, denk an das, was dich tröstet und stärkt.
Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!

Wer hört, gehört schon dazu. Wir sind verbunden.

Glocken rufen Christinnen und Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet.
Die Gebetsglocke erinnert uns:
Es ist an der Zeit, sich zu besinnen auf das, was tröstet und stärkt und uns weiterträgt angesichts dieser globalen Krise.
Ihr Klang unterbricht den Tag - die Sorgen, die Angst, die Ohnmacht, das Grübeln, die Einsamkeit, die Überforderung.
Und ihr Klang erinnert uns: Wir gehören zusammen. Wir sind gehalten und getragen.

Hier finden sich Gebetsvorschläge für das Mittagsgebet.

Innehalten auf der Schwelle

Die Gebetsglocke der Auferstehungskirche läutet auch weiterhin jeden Abend um 18 Uhr. Damit markiert sie im Tageslauf den Übergang von der Geschäftigkeit des Tages zur Ruhe der Nacht. Gleichzeitig lädt sie auch ein, abermals einen Moment inne zu halten:
Um ein Gebet zu sprechen, vielleicht das Vaterunser.
Um Gott um seine Nähe und seinen Beistand zu bitten - für andere, auch für sich selbst.

Der Klang der Glocke auf der Schwelle zwischen Tag und Nacht ist immer auch ein Zeichen der Hoffnung, dass es weitergeht. Ihr Klang erinnert uns an die Geschichte in der Bibel, die vom Anfang aller Dinge erzählt:
Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein neuer Tag.